DIE WAHRHEIT ÜBER MAGNESIUMSTEARAT ✅

DIE WAHRHEIT ÜBER MAGNESIUMSTEARAT ✅

Magnesiumstearat, auch Magnesiumsalz der Speisefettsäuren genannt, ist ein viel in der Industrie verwendetes Fließmittel. Es steht häufig in der Kritik ungesund oder gar gefährlich zu sein. Die oftmals ambivalenten Informationen seitens der Hersteller sind für die Verbraucher zusätzlich verwirrend. Daher klärt Vitabay im Magazin auf und schafft endlich Klarheit zum Thema Magnesiumstearate.


Eins sei schon mal vorab gesagt: Vitabay verwendet das Fließmittel selbst und setzt stets auf qualitativ hochwertige und gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe! Aber lest selbst..


Magnesiumstearat – was ist das?


Magnesiumstearat ist unter anderem auch als Magnesiumsalz der Speisefettsäuren oder Stearinsäure-Magnesiumsalz bekannt. Es ist ein Salz, welches sich aus den natürlichen Stoffen Magnesium (4%) und Stearinsäure (96%) bildet. Gewonnen wir das Magnesiumstearat aus Fetten und Ölen, durch Spaltung ihrer Glyceride mithilfe von Magnesium, Glycerin sowie Seifen. Die Herstellung von Magnesiumsterat kann sowohl aus tierischen als auch pflanzlichen Fetten erfolgen. Dabei kommen oftmals Soja-, Raps-, oder Maiskeimöle zum Einsatz.

Vitabay verwendet allerdings ausschließlich pflanzlich-basierte Fette. Unsere Produkte, die Magnesiumstearat enthalten, sind allesamt vegan.

Die beiden Bestandteile – Stearinsäure und Magnesium – kommen natürlicherweise auch in etlichen Lebensmitteln vor. Beispiele dafür sind verschiedene Bonbons, Kuchen oder auch Babynahrung.


Einsatz als Fließmittel


Die Magnesiumsalze der Speisefettsäuren sind deshalb so beliebt, da sie als Fließ- beziehungsweise Bindemittel von Nahrungsergänzungsmitteln Verwendung finden.

Magnesiumstearate sind ein in der Supplement-Industrie beliebtes Fließ-beziehungsweise Bindemittel. Fließmittel sorgen dafür, dass die verschiedenen Inhaltsstoffe nicht verklumpen. Des weiteren wird das Verkleben der Maschinen beim Pressen der Inhaltsstoffe in die Kapseln verhindert. Dies schont die Maschinen und senkt dauerhaft die hohen Reinigungskosten.


Die Geschichte des Parfums geht weit zurück

Magnesiumstearat findet Verwendung als Fließmittel in der Nahrungsergänzungsmittel-Industrie. © shutterstock.com

Effekt auf Immunzellen und Immunsystem


Viele Kritiker behaupten, dass Magnesiumstearat einen negativen Effekt auf Immunzellen und Immunsystem haben können. Dabei beziehen sie sich häufig auf die Studie „Molecular basis fort the immunosuppressive action of stearic acid on T cells“ von Tebbey und Buttke (1990). Der Versuchsaufbau der Studie bestand darin, isolierten Mäuse-Immunzellen in eine Petrischale zu übertragen und in Stearinsäure zu tränken. Dabei war zu beobachten, dass die Immunzellen die gesättigten Fettsäuren in Übermaß in ihre Zellmembranen einbauten, sodass die strukturelle Integrität der Zelle gefährdet wurde. Jedoch lässt sich das Experiment nicht auf die menschliche Ernährung übertragen. Selbst beim Konsum von extrem viel Stearinsäure, wie beispielsweise durch den Verzehr eines Glases Kokosfetts, würden die Immunzellen nicht beeinträchtigt.

Zudem handelt die Studie nicht von Magnesiumstearat, sondern lediglich von reiner Stearinsäure, womit das Argument so oder so hinfällig wird.


Weiterführende Informationen rund um Magnesiumstearat



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